Historisches

Geschichte der Gemeinde Altenkrempe

Die Gemeinde Altenkrempe wurde 1938 aus der Gemeinde Kassau mit den Dörfern Sierhagen, Mühlenkamp, Plunkau, Kassau und Sibstin und der Gemeinde Altenkrempe mit den Dörfern Altenkrempe, Hasselburg und Sibstin gebildet. Die Gemeinde hat heute eine Größe von rd. 3.665 ha mit 1.122 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 31.03.2011). Die Geschichte des Ortes Altenkrempe geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1197 wird der Ort als Crempene erstmals erwähnt. Um 1280 hat der Ort den Namen Antiqua Krempa und um 1316 den Namen Oldhenkrempe. Die zusätzliche Bezeichnung Alt wurde ab 1244 notwendig zur Unterscheidung von der Neugründung "de Nyge Crempe, anders geheten Nyestad (-Neustadt)". Als eine meisterhafte Schöpfung der Spätromanik ist die Kirche in Altenkrempe zu bezeichnen. Im Kirchenbauwerk, einer gewölbten Kleinbasilika mit einbezogenem Westturm, das wohl in drei Etappen gebaut wurde, mit dem schlichten Chorraum als ältesten Teil, vereinigen sich alle bis dahin gemachten Erfahrungen einheimischer und ausländischer Kirchenbaukunst. 1997 wurde der 800. Geburtstag der Kirche feierlich begangen. Die Gemeinde Altenkrempe ist überwiegend landwirtschaftlich strukturiert. Durch die besonders reizvolle Landschaft zwischen Ostseeküste und Holsteinische Schweiz besitzt die Gemeinde einen hohen Erholungswert. Seit dem 1. Januar 2005 gehört die Gemeinde zusammen mit den Gemeinden Kasseedorf, Schashagen, Schönwalde und Sierksdorf zum Amt Ostholstein-Mitte, www. amt-ostholstein-mitte.de. Die Gemeinde hat neun Ortsteile, Altenkrempe, Hasselburg, Kassau, Klaushorst, Plunkau, Rogerfelde, Sibstin, Sierhagen und Stolpe. In Hasselburg und Sierhagen liegen große Gutshöfe. Die Dorferneuerung im Ortsteil Altenkrempe wurde 1998 abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand die Erneuerung der ortsprägenden Bausubstanz entlang der Milchstraße und der Kirche. Wappenbeschreibung: In Silber die rote, schwarz bedachte Altenkremper Kirche, von Südwesten gesehen. Im Schildfuß ein blauer Wellenbalken, im linken Obereck eine blaue Kornblumenblüte.