Hasselburger Mühle

Wassermühle

Die Hasselburger Mühle gehört zu den traditionsreichen Mühlenanlagen im Lande, die sich an besonders geeigneten Standorten seit alter Zeit erhalten haben.Ursprünglich dem Gut Hasselburg untertan, wurde sie um die Jahrhundertwende von dem Müller Johann Heinrich Kurth erworben. Die Gesamtsituation ist, bis auf die einst zugehörige Windmühle, noch weitgehend vorhanden. Denkmalpflegerisch bedeutsam ist diese Anlage deshalb, weil hier in eindrucksvoller Landschaftlicher Lage neben der für den Wassermühlenbetrieb notwendigen Wasserführung auch die komplette innere Mühlentechnik vorhanden ist.
 
Neben dem Wasserrad verfügt die Mühle über einen Elektromotor und einen 1-Zylinder-Deutz-Dieselmotor aus dem Jahre 1935. Man merkt am Zustand des Grundstücks und der Anlage sowie am Engagement der Familie Söhl bei Vorführungen und Beantwortung von Fragen, dass hier mit viel Herzblut an der Erhaltung der Hasselburger Mühle gearbeitet wird.
Erste Erwähnung fand die Hasselburger Mühle schon im 14. Jahrhundert. Gespeist wird sie von einem gestauten Mühlenteich im Verlauf der Kremper Au, die vom Bungsberg zum Neustädter Binnenwasser läuft. Das 4 Meter hohe Wasserrad braucht bei 10 Umdrehungen pro Minute 32.000 Liter Wasser. Zum Betrieb gehörte seit 1789 auch eine Windmühle, die 1908 abbrannte.
 

Zur Hasselburger Mühle 1
23730  Altenkrempe
Deutschland